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DAS BLAUMÄNNLE
 
BAUEN / Auch in den Ferien kein Stillstand
Sommerbaustellen
In Weiler gibt es beim Ausbau der Halde rund vier Wochen Verzögerung
Auch in den Sommermonaten wird in Blaubeuren an Baustellen gearbeitet: an der Gemeinschaftsschule, an Baugebieten in Asch und Beiningen und am Straßenbau in Weiler. Dieser dauert länger als geplant.
PETER SCHUMANN
Baufirmen haben auch in den Sommerferien in Blaubeuren reichlich Arbeit. So laufen die Arbeiten an der Gemeinschaftsschule planmäßig, wie Matthias Schüle vom Bauamt der Stadt Blaubeuren weiß. Bekanntlich wurde an dem Zehn-Millionen-Projekt im Juli Richtfest gefeiert, im Juli 2017 soll die Schule dann übergeben werden. Anders sieht es beim Ausbau der Halde in Weiler aus. Dort haben sich die Bauarbeiten im dritten Bauabschnitt, der im Frühjahr begonnen wurde, verzögert. Das nasse Wetter war laut Schüle dafür verantwortlich, dass die Baufirma vier Wochen hinter dem Zeitplan herhinkt. Erschwert werden die Arbeiten auch dadurch, dass die Straße sehr schmal ist, Baufahrzeuge deshalb im Begegnungsverkehr nicht aneinander vorbeikämen. Insgesamt wird in Weiler die Sanierung der Halde 950 000 Euro kosten. Dafür werden breitere Gehwege angelegt, neue Wasserleitungen verlegt und ein neuer Belag aufgebracht. Die aktuellen Arbeiten führen dazu, dass der Bus bei der Firma Ratiopharm nach Weiler abzweigt und die Gäste mitnimmt. Ab Oktober soll dann mit Fertigstellung des dritten Bauabschnitts auch der Busverkehr wieder wie gewohnt rollen. In Beiningen, wo der Spatenstich fürs neue Gewerbegebiet Ende Juni erfolgte, gehen die Arbeiten voran, auch wenn dies aktuell nicht so sichtbar ist. Laut Schüle sind die Kanalrohre verlegt, als nächstes sind die Wasserleitungen und die Versorgungsleitungen (Telekom, Strom) dran. Dann folgt der Straßenbau, um die Zufahrt in 1,9 Hektar große Baugebiet zu ermöglichen. Die Stadt hofft, dass auf dieser Fläche bis zu sechs Betriebe angesiedelt werden können. Die komplette Erschließung kostet 825 000 Euro. Bis im Oktober sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. In Asch sieht es ähnlich aus. Auch hier war Ende Juni Spatenstich, auch hier sind am Kolberweg die Kanäle verlegt, Versorgungsleitungen und Wasserleitungen werden folgen. Wie Bürgermeister Jörg Seibold beim Spatenstich betonte, habe die Telekom versprochen, auch hier Glasfaserkabel für schnelles Internet zu verlegen. Ausgelegt ist das Baugebiet für 22 Grundstücke, insgesamt ist es 1,7 Hektar groß. Verlaufen die Arbeiten planmäßig, sollen die Erschließungsarbeiten im November abgeschlossen sein. Das wird viele Häuslesbauer freuen, denn die Nachfrage nach Plätzen sei groß.
 
Erscheinungsdatum: 26.08.2016, Copyright Das Blaumännle
 
 
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