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DAS BLAUMÄNNLE
 
SOZIALES / Sternsinger waren auch in diesem Jahr wieder sehr fleißig
Über 17 000 Euro für Kenia
Längst ist die Aktion der katholischen Kirchen konfessionsübergreifend
Die Sternsinger in der Region waren wieder sehr aktiv. Und die Aktion ist längst zur gelebten Ökumene geworden, schon lange nicht mehr nur eine Aktion der katholischen Kirche
PETER SCHUMANN
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Blaubeuren -
Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinden in und um Blaubeuren waren auch in diesem Jahr wieder mit großem Engagement bei der Sache. Dabei waren es beileibe nicht nur Kinder, die katholisch getauft wurden. "Die Sternsingeraktion ist gelebte Ökumene", sagte Simone Mattheis von der Kirchengemeinde Asch. Hier wie andernorts zogen die konfessionell gemischten Gruppen von Haus zu Haus. In diesem Jahr lautete das Motto "Kenia - Gemeinsam für Gottes Schöpfung", mit ihrer Sammlung wollen die Sternsinger auf den Klimawandel weltweit und besonders in Kenia hinweisen. Nach Aussage der katholischen Kirchengemeinde Asch sei besonders die Region Turkana im Nordwesten Kenias betroffen, dort regne es kaum noch, es herrsche extremer Wassermangel. Nach Aussage von Simone Mattheis gehe es auch darum, den Kindern hier zu vermitteln, dass wir alle für den Klimawandel mitverantwortlich sind. In Blaubeuren mit den Kirchengemeinden Beiningen, Gerhausen, Seißen, Sonderbuch und Weiler waren 15 Gruppen mit rund 80 Sternsinger und Begleitpersonen unterwegs. Sie sammelten den stolzen Betrag von11 189,54 Euro. In Asch hatten sich 23 Kinder und Jugendliche mit den Sammelbüchsen auf den Weg gemacht. Bei einem ökumenischen Gottesdienst lobte Dekan Frithjof Schwesig die Aktion und den Einsatz der Sternsinger. Jesus fände es heute mit Sicherheit gut, dass Kinder als Könige unterwegs sind und von seiner Geburt berichten, den Segen in die Häuser bringen und sich für Menschen in Not einbringen, sagte er. Ascher Gruppen sammelten 2332 Euro. In Suppingen zogen drei Gruppen von Haus zu Haus, sie brachten Spenden in Höhe von 1595 Euro mit zurück. Auch in Berghülen waren Sternsinger unterwegs, obwohl der Ort überwiegend evangelisch ist. Doch ziehen seit vielen Jahren trotzdem Sternsingergruppen durch den Ort, die nur zu einem Drittel aus katholischen Kindern bestehen. "In diesem Jahr waren wir in allen Häusern", berichtet Agathe Kast von der katholischen Kirchengemeinde. Deshalb fällt das Ergebnis sehr erfreulich aus.- Rund 1900 Euro kamen zusammen, doppelt so viel wie im Vorjahr. Doch damals wurde nach Aussage von Agathe Kast nicht in allen Häusern gesammelt.
 
Erscheinungsdatum: 20.01.2017, Copyright Das Blaumännle
 
 
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