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AUSZEICHNUNG / GASTHAUS LAMM
Lob für Qualität aus der Region
Qualität aus der Region und aus Baden-Württemberg wird immer gefragter. Das "Gasthaus zum Lamm" in Asch ist gleich mit zwei Zertifikaten ausgezeichnet worden, die für regionale Qualität stehen.
MARGOT AUTENRIETH-KRONENTHALER
Asch·: Von der Vermarktungsinitiative "Schmeck den Süden" des Landes Baden-Württemberg erhielt der Ascher Betrieb drei Löwen - und damit die bestmögliche Bewertung für sein Restaurant. Desweiteren wurde Inhaber Roman Mattheis von der Initiative mit zwei Löwen für seine Außerhaus-Verpflegung ausgezeichnet. "Schmeck den Süden"-Betriebe haben sich zu regionalen Produkten und deren Nachweis verpflichtet. "Eine tolle Sache, wenn man nicht nur sagt, man ist regional, sondern das auch nachweisen kann", meint Hotelfachmann Roman Mattheis. Er schätzt, dass rund 90 Prozent seiner verwendeten Produkte aus Baden-Württemberg stammen. Am liebsten gleich aus dem Dorf.
So kommt das Fleisch vom örtlichen Metzger, die Kartoffeln vom Biohof aus dem Ort oder die Eier aus dem Nachbardorf. "Wir sind sehr stolz, dass wir die derzeit höchste Stufe erreicht haben und wollen aufgrund der guten Resonanz der Kundschaft so weitermachen", meinte Mattheis bei der Verleihung der Auszeichnungen.
Mattheis führt in fünfter Generation der Familie das traditionsreiche Haus an der Dorfstraße 56 in Asch. "1860 hat mein Urururgroßvater das Lamm gekauft. Damals gab es nur Regionales. Heute geht der Schritt zurück zur Regionalität und damit dahin wo man herkommt", sagte Mattheis. Seit 2004 ist das "Lamm" ein Drei-Löwen-Betrieb, der Inhaber setzt damit voll auf Regionalität und Nachhaltigkeit.
Außerdem wurde er als einer von fünf Betrieben als Pilotbetrieb für die Außerhaus-Verpflegung ausgewählt. Auf Anhieb erhielt er in diesem Bereich nun die zwei Löwen. 250 bis 300 Essen liefert der Betrieb täglich an Kindergärten, Schulen, Betriebe oder auch an Jugendfreizeiten.


Politprominenz dabei

Eigens für die Auszeichnung angereist war die politische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU). Der erste Landesbeamte Markus Möller in Vertretung des Landrats, die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer (CDU), Landtagsabgeordneter Manuel Hagel (CDU) sowie Lieferanten, Erzeuger und Zulieferer waren ebenfalls zu dem kleinen Festakt nach Asch gekommen. "Wenn man auf den Spuren des Genusses geht, dann landet man automatisch in Baden-Württemberg", sagte Gurr-Hirsch. Zu vierzig Prozent würden sich die Menschen heutzutage außer Haus verpflegen. Deshalb gelte es das Thema Regionalität in die Breite auszubauen. In Krankenhäusern oder Pflegeheimen gebe es da noch großen Nachholbedarf. Auch müssten Kinder und Jugendliche an das Thema Ernährung besser herangeführt werden, sagte die Staatsekretärin. Im Idealfall sollten dann Kinder und Jugendliche etwa den frischen Kräuterquark der Fertigpizza vorziehen. Einige Zuhörer mussten da doch schmunzeln. Nach dem offiziellen Teil gab es noch kulinarische Eindrücke.
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Erscheinungsdatum:  08.09.2017, Copyright Das Blaumännle
 
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