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POKALFLIEGEN / 26 GLEITSCHIRME BEIM WETTBEWERB IN HüTTEN
Sohn siegt vor dem Vater
26 Piloten starteten beim Pokalfliegen der Gleitschirmflieger Urenschwang am Wochenende in Hütten. Sieger wurde Felix Kiem vor seinem Vater Horst.
RENATE EMMENLAUER
Hütten·: Zahlreiche Zuschauer verfolgten am Sonntag den dritten Durchgang des 29. Pokalwettbewerbs der Gleitschirmflieger am Urenschwang bei Hütten. Die ersten beiden Durchgänge erfolgten am Samstag noch intern. Bei der letzten Wertung lag Felix Kiem knapp vor seinem Vater Horst. Und auch für den Vereinsvorsitzenden Ralf Straub verlief der Wettbewerb gut. Er befand sich nach den zwei Durchgängen am Samstag schon in der Nähe des Siegerpokals. Allerdings landete er am Sonntag etwas weiter vom Ziel entfernt als die beiden Piloten der Familie Kiem. "Gewertet werden immer die beiden besten Flüge", berichtet Straub. Letztendlich machte Felix Kiem das Rennen.


Suchtfaktor Fliegen

"Der Suchtfaktor des Gleitschirmfliegens ist groß. Ich bin dem vor 30 Jahren verfallen. Und ich habe auch meinen Sohn infiziert. Er ist schon als kleiner Bub mitgeflogen", schwärmt Horst Kiem. Für ihn besteht der Reiz des Hobbys in der Ruhe in der Luft und im hautnahen Spüren der Thermik. Vereinschef Ralf Straub fügt mit leuchtenden Augen an: "Das prickelnde Gefühl, wenn ich den Gleitschirm anhebe und sich die Füße heben, hat nie seinen Reiz verloren." Am Sonntag gab es die Gelegenheit zum freien Fliegen, bei dem alles rund ums Gleitschirmfliegen erläutert wurde.
Die Piloten nahmen auch Passagiere mit. Etwa Claudia Braig aus Allmendingen, die davon begeistert war. Die Flieger haben neben dem Osthang von Hütten auch ein Fluggelände auf der Westseite über Gundershofen beantragt. Die Thermik macht dort weit mehr Flugzeiten möglich.
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Erscheinungsdatum:  08.09.2017, Copyright Das Blaumännle
 
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