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MUSIK / JOHN KIRKBRIDE üBERZEUGT EINMAL MEHR IM "FRöHLICHEN NIX" IN BLAUBEUREN
Vom Loch Lomond nach New Orleans
Neben Blues-Standards und eigenen Songs hat John Kirkbride im "Fröhlichen Nix" mal wieder seine legendären Witze zelebriert. Das Publikum forderte erfolgreich Zugaben ein.
EVA MENNER
Blaubeuren·: Der unverwüstliche, inzwischen fast 72-jährige John Kirkbride mit der markanten, rauchigen Stimme und den flinken Fingern an der Gitarre war einmal mehr im voll besetzten "Fröhlichen Nix" zu erleben. Dabei war diesmal Sigi Brunner von "Dr Mabesis Blues Elixier" an der Bluesharp.
Ein Abend mit dem schottischen Urgestein geht nie ohne seine legendären Witze ab. Gleich zu Anfang bekam Donald Trump sein Fett ab: Ein paar texanische Chirurgen prahlen mit ihren Erfolgen mit angenähten Fingern von Gitarristen oder Beinen und Armen bei Olympiasiegern. Der Letzte erzählt von einem Cowboy, den ein Zug überfahren hatte: "Alles was noch übrig blieb, war der Arsch des Cowboys und die blonde Mähne des Pferdes. Ich hab ihn operiert, und heute ist er Präsident der USA."
Der Blues ist natürlich Kirkbrides Ding, den hat er im Blut, aber er machte auch Ausflüge zu Country und Folkmusik wie "Help me make it through the Night" oder "City of New Orleans". Den alten Beatles-Hit "Can't buy me love" funktioniert er in einen rauen Blues um, und die Rolling Stones waren mit einem Medley dabei. "A whiter shade of pale" verlor in Kirkbrides Version alles Schnulzig-bombastische. Stücke der Blueslegenden Muddy Waters oder Robert Johnson interpretierte er auf seine Weise. Aus seiner Heimat hatte er ein ruhigeres Stück dabei, das bekannte "Loch Lomond". Natürlich gab es auch Eigenes, unter anderem eine Hommage an seine Lieblingsstadt, in der er den Blues aufgesogen hat, "Wish I were back in New Orleans". Ja, der Meister hat alles noch drauf, ob Slide Guitar oder Fingerpicking, und Sigi Brunner mit der Bluesharp war ein kongenialer Partner. Fasziniert hat Letzterer das Publikum mit den meditativen, fast hypnotischen Klängen der Hang, einem Blech-Instrument, das in der Schweiz erfunden wurde, Hang bedeutet im Bern Dialekt Hand. Kirkbride kam nicht um einige gute Zugaben herum.
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Erscheinungsdatum:  09.02.2018, Copyright Das Blaumännle
 
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