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URMU / JAHRESPROGRAMM LIEGT VOR
Viele Höhepunkte
Sonntags gibt es wieder eine Steinzeitwerkstatt, aber auch sonst bietet das Jahresprogramm des urgeschichtlichen Museums viel Interessantes. Zum Beispiel jetzt zur Faschingszeit.
SWP
blaubeuren·: Noch keine Verkleidung für Fasching? Wer immer noch auf der Suche ist, kann am kommenden Sonntag (11. Februar) im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (Urmu) selbst kreativ werden und löwenstark in die lustigen Tage starten: Zwischen 14 und 17 Uhr können Museumsgäste auf Leder mit Naturfarben Löwenmasken gestalten. Schließlich waren in der Steinzeit auf der Schwäbischen Alb auch Höhlenlöwen zuhause gewesen.
Sich handwerklich mit steinzeitlichen Themen auseinanderzusetzten - das bietet das Urmu auch im Jahresprogramm 2018 wieder sonntags in der beliebten Steinzeitwerkstatt. Dort können beispielsweise Anhänger aus Mammutelfenbein geschnitzt, Messer aus Feuerstein hergestellt oder Techniken archäologischer Ausgrabungen ausprobiert werden.
Außerdem unternimmt das Museum in diesem Jahr einige Exkursionen zu den Unesco-Welterbestätten - etwa die Fahrradtour durchs Urdonautal am 16. Juni, die das Museum gemeinsam mit der Volkshochschule Blaubeuren-Laichingen-Schelklingen anbietet.
Einer der Höhepunkte wird die Eröffnung der Sonderausstellung am Sonntag, 18. März, sein: Sie wird bekannte und weniger bekannte Funde aus den Welterbehöhlen präsentieren. "Dabei werden wir neuzeitliche Schlagworte wie ,Feinstaubalarm' oder ,Migrationshintergrund' hinterfragen: Ob und wie waren diese Begriffe schon in der Urgeschichte ein Thema?", sagt Dr. Stefanie Kölbl, geschäftsführende Direktorin des Museums.
Weitere besondere Angebote werden die Vorführungen eines Elfenbeinschnitzers (16. bis 18 März), ein Feuersteinschlagkurs am 22. September und ein Flötenbaukurs am 21. Oktober sein. Nicht zuletzt gibt es Feste und Familientage - etwa das große Geoparkfest Schwäbische Alb am 3. Juni oder den Tag der offenen Höhle am Geißenklösterle am 9. September. Das ganze Programm ist unter urmu.de zu finden.
Das Urmu liegt in unmittelbarer Nähe der Steinzeithöhlen, die von der Unesco im Juli 2017 zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Als das zentrale Museum für Altsteinzeit in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen stellt das Urmu das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40 000 Jahren vor. Höhepunkte sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit Originalfunden aus der Region. Prominentestes Exponat ist das Original der "Venus vom Hohle Fels".
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Erscheinungsdatum:  09.02.2018, Copyright Das Blaumännle
 
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